02.05 - 05.05.2017

Mädchenrealschule ist Deutscher Meister

Das Team von der Schwandorfer MRS St. Josef holt sich den Titel beim Schulwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“

MZAuch Schulleiterin Marlies Hoffmann und Oberbürgermeister Andreas Feller freuten sich mit den Deutschen Meisterinnen

Schwandorf. Im dritten Anlauf bei der Tischtennis-Schulmeisterschaft „Jugend trainiert für Olympia“ schaffte die Mädchenrealschule St. Josef Schwandorf in der Altersklasse WK III im Bundesfinale in Berlin die Sensation. Im Endspiel traf das Team in der Besetzung Milena Burandt, Franziska Brickl, Christina Niederalt, Hannah Eschenbecher, Lena Kühner, Hanna Grabinger und Antonia Heigl auf die Mannschaft aus Hessen. Betreuerin und Coach Ann-Katrin Wittmann konnte ihr Team hervorragend motivieren und die Schwandorferinnen siegten nach einem großartigen Match verdient mit 5:2 Punkten. Überrascht wurden die Mädchen am Donnerstag zum Viertelfinale von Schulleiterin Marlis Hoffmann, Konrektor Jürgen Moritz und Herbert Winter, die extra anreisten, um ihre Mädchen zu unterstützen. Auch Oberbürgermeister Andreas Feller fand sich zur Siegerehrung ein und gratulierte der Schulmannschaft zu diesem großartigen Erfolg. Das Tischtennisteam der Mädchenrealschule und zugleich der Deutsche Meister im Tischtennis WK III wird am heutigen Samstag gegen 16.50 Uhr am Bahnhof Schwandorf ankommen und empfangen werden. (skg)

Quelle: Mittelbayerische.de (Gerd Kühner)

 

Großer Bahnhof für Deutsche Meisterinnen

Das gab es in der Geschichte der Mädchenrealschule Schwandorf noch nie: Die Mädchen holten im Tischtennis den DM-Titel.

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Schwandorf. Vor fünf Jahren wurde die Initiative ergriffen, eine Schulmannschaft in der Mädchenrealschule St. Josef in Schwandorf zu gründen. Und die Idee von Konrektor Jürgen Moritz und Hausmeister Herbert Winter trug Früchte. Im vergangenen Jahr wurden die Mädchen bereits Deutscher Vizemeister, heuer gelang ihnen der ganz große Wurf: Sie wurden Deutscher Meister im Tischtennis bei den Schulmeisterschaften „Jugend trainiert für Olympia“.

Die einzige Realschul-Mannschaft

Am Dienstag traten die Spielerinnen Milena Burandt, Franziska Brickl, Christina Niederalt, Hannah Eschenbecher, Lena Kühner, Hanna Grabinger und Antonia Heigl mit ihrer Trainerin Ann-Katrin Wittmann, die Reise nach Berlin an. Zu diesem Zeitpunkt konnte keiner erahnen, wie es ausgehen würde, denn von den 16 Mannschaften aus ganz Deutschland waren sie die einzige aus einer Realschule, die restlichen kamen von Gymnasien.

Der Mittwoch und Donnerstag stand ganz im Zeichen des schnellen Sports mit dem kleinen Zelluloidball. Oberbürgermeister Andreas Feller ließ es sich nicht nehmen und fuhr am Donnerstag selbst nach Berlin. Er besuchte in der Bundeshauptstadt zunächst die Volleyballerinnen des CFG Schwandorf und machte sich im Anschluss auf den Weg zu den Tischtennisspielerinnen der Mädchenrealschule. Zudem organisierte er einen gemeinsamen Besuch im Reichstag, wo man mit MdB Karl Holmeier zusammentraf. Freitags war große Preisverleihung.

Bei der Ankunft in Schwandorf am Samstagnachmittag gab es im wahrsten Sinne des Wortes einen „großen Bahnhof“ an Gleis 5. Eltern, Großeltern und der OB mit Gattin Susanne empfingen die Deutschen Meisterinnen gebührend. Dabei wunderte sich so mancher Fahrgast über das große Transparent. Der großartige Titelgewinn war eine Premiere in der mehr als 100-jährigen Geschichte der Mädchenrealschule. Und auch Volleyballerinnen des CFG Schwandorf saßen mit im Zug, die in der Bundeshauptstadt den achten Platz erreichten.

Konrektor Moritz veranstaltete eine Sekttaufe, und dabei es gab so manches Freudentränchen. Schulleiterin Marlies Hoffmann bewertete den Besuch des Oberbürgermeisters in Berlin als große Wertschätzung für den Sport und zeigte sich erfreut, dass der OB eine so weite Fahrt auf sich genommen habe. Darüber hinaus erklärte sie, wie fair der Wettkampf in Berlin abgelaufen sei, und dass die Schülerinnen aus den Jahrgängen 2002 bis 2005 konzentriert bis zum Sieg alles gegeben hätten. „Es war ein schönes Miteinander und bewegendes Ereignis“, sagte Hoffmann. Als Willkommensgeschenk überreichte OB Andreas Feller jeder Spielerin ein T-Shirt mit der Aufschrift „Deutscher Meister“.

Am Ende ein verdienter Sieg

Im dritten Anlauf bei der Tischtennis-Schulmeisterschaft „Jugend trainiert für Olympia“ hatte die Mädchenrealschule St. Josef Schwandorf in der Altersklasse WK III im Bundesfinale in Berlin die Sensation perfekt gemacht. Im Endspiel traf das Team in der Besetzung Milena Burandt, Franziska Brickl, Christina Niederalt, Hannah Eschenbecher, Lena Kühner, Hanna Grabinger und Antonia Heigl auf die Mannschaft aus Hessen. Betreuerin und Coach Ann-Katrin Wittmann konnte ihr Team hervorragend motivieren, und die Schwandorferinnen siegten am Ende verdient mit 5:2.

Quelle: Mittelbayerische.de (Dietmar Zwick)