Updates einer „ausgezeichneten“ Schule

Der Mehrwert einer katholischen Schule

Als Schule in katholischer Trägerschaft versteht die Mädchenrealschule St. Josef ihren Bildungs- und Erziehungsauftrag als Anspruch, einer fundierten Bildung und ganzheitlichen, werteorientierten Erziehung auf der Basis des christlichen Welt- und Menschenbildes Raum zu geben, einen Ort der Gotteserfahrung und Humanität zu schaffen, das Religiöse und das Menschliche zu verbinden. Im Mittelpunkt steht der junge Mensch, der in seinen gottgegebenen Fähigkeiten nachhaltig gefördert wird, um ihm das Rüstzeug für ein selbstbestimmtes und verantwortliches Leben im Schulalltag und in seinem Lebensumfeld in Familie, Beruf und Gesellschaft mit auf den Weg zu geben.

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Karl Kardinal Lehmann zeigte sich beim 3. Bundeskongress "Katholische Schulen" in Bonn 2003 zusammen mit Direktor Dr. Hatzung, Schulbischof Siebler und Schulleiterin Marlies Hoffmann (v. l.) beeindruckt von der Vorreiterrolle der Mädchenrealschule in puncto "Compassion".

Das Leben aus dem Glauben im Schulalltag, die Vermittlung christlicher und menschlicher Werte und einer sinngebenden Orientierung akzentuieren den Mehrwert einer katholischen Schule. Der Lern- und Lebensraum Schule bietet dem jungen Menschen die Möglichkeit, im lebendigen und vertrauensvollen Miteinander in der Gemeinschaft der Schulfamilie, in einer Atmosphäre der persönlichen Wertschätzung, der Achtung vor der Würde des Menschen und der Geborgenheit sowie bei der Übernahme von Verantwortung für sich, für andere und für die Schöpfung Gottes Nähe zu erfahren.

Das große Plus einer katholischen Schule besteht in der intensiven und individuellen pädagogischen Betreuung der Schülerinnen, besteht darin, sich Zeit zu nehmen für den jungen Menschen und seine Anliegen. Der Morgenkreis am Montagmorgen, Meditationen im Advent und in der Fastenzeit sowie Jahrgangsstufengottesdienste bieten die Chance der religiösen Orientierung im Schulalltag. Der Dialog, das vertrauensvolle Gespräch mit dem jungen Menschen, die enge Kooperation mit den Eltern sind dem Wohle des Kindes und seiner Persönlichkeitsentwicklung förderlich.

Höchste Qualitätsansprüche und nachhaltige Schulentwicklung

Um jeder einzelnen Schülerin eine fundierte Bildung mit konkretem Praxis- und Lebensbezug angedeihen zu lassen und sie in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu fördern, werden effiziente Arbeits- und Lerntechniken gezielt vermittelt, vielfältige unterrichtliche und außerunterrichtliche Projekte und Aktivitäten sowie soziale Aktionen angeboten. Die aktive Einbindung der Schülerinnen in den Dialog der Generationen, das Mitwirken bei öffentlichen Veranstaltungen von Stadt und Landkreis vermitteln personale und soziale Kompetenzen.

 

seiks neu grossDie Auszeichnung als „Zertifizierte Katholische Schule“ durch das Katholische Schulwerk in Bayern bestätigt die ungebrochene Attraktivität der Mädchenrealschule St. Josef in Wirtschaft und Gesellschaft in der Region, die große Resonanz bei Schülerinnen und Eltern, den exzellenten Ruf der Schule sowie die nachhaltige Schulentwicklung ebenso wie weitere Prädikate und Zertifizierungen:

 

mint logoDie Mädchenrealschule bleibt als „MINT-freundliche Schule“ mit speziellen Projekten und einer nachhaltigen Förderung in den naturwissenschaftlichen Fächern weiterhin auf MINT-Kurs.

 

schule ohne rassismusDie Schulfamilie der Mädchenrealschule, einer „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, legt ein Credo ab für die Achtung vor der Würde des Menschen, für Respekt und Toleranz.

 

klasse im pulsNiveauvolle musikalische Akzente – „klasse Impulse“ eben – setzen die Schülerinnen der Chorklassen, des Schulchors, der Gesangsformation „VOICED“, Instrumentalistinnen sowie Mädchen, die weitere musische Angebote unserer „klasse▪im▪puls-Schule“ wahrnehmen, mit ihren Auftritten bei schulischen und öffentlichen Veranstaltungen in Stadt und Landkreis – auch überregional.

 

fairtradeAls „Fairtrade-Schule“ sowie als zukünftige „Umweltschule in Europa“ steht die Schulgemeinschaft von St. Josef für fairen Handel, die Unterstützung der Bauern und Kleinproduzenten, die faire Lebensmittel bzw. Fairtrade-Produkte erzeugen, für lokales Handeln und globales Denken mit Blick auf ökologische Zusammenhänge, die Umweltproblematik sowie den Einsatz für die Bewahrung der Schöpfung.

Irmgard Bink