44 Fünftklässlerinnen an der Mädchenrealschule St. Josef in Schwandorf

Am ersten Schultag des neuen Schuljahres konnte Schulleiterin Ulrike Partl-Mahlendorf gemeinsam mit ihrem Stellvertreter Jürgen Moritz 44 Mädchen mit ihren Eltern und Angehörigen in der Aula der Mädchenrealschule St. Josef willkommen heißen. In der kleinen Begrüßungsfeier zeigte die Schulleiterin großes Verständnis für die Situation des Neuanfangs. Seit Anfang August hat sie die Schulleitung von ihrer Vorgängerin Marlies Hoffmann, die über 20 Jahre die Geschicke der Mädchenrealschule leitete, übernommen.

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An die neuen Schülerinnen gewandt, sagte sie: „Es geht mir ein wenig so wie euch – auch ich werde nach und nach viel Neues entdecken. Ich freue mich sehr darauf, meine Schülerinnen kennenzulernen.“ Darüber hinaus sei sie sehr gespannt, wie die neuen Fünftklässlerinnen mit ihrem Lachen, ihrer Freude am Lernen und ihren Ideen die Mädchenrealschule bereichern werden. Doch nicht immer werde alles glattlaufen. So mancher Schülerin könne die Umstellung auf die neue Schulart schwerfallen. Dass sie sich dann nicht entmutigen ließen, gab ihnen die Schulleiterin als Ratschlag mit. Die Schülerinnen sollten sich in Anlehnung an die berühmte Reformpädagogin Maria Montessori immer wieder selbst zusprechen: „Ich will das! Ich kann das! Ich schaff´ das!“ Unterstützung erhalten sie dabei nicht nur von ihren Eltern, sondern seitens der Schule von ihren Klassenleiterinnen Corinna Ziegler (5A) und Martina Brandt (5B) sowie den Tutorinnen der zehnten Klassen. Diese wollen den Fünftklässlerinnen den Neuanfang an der Schule erleichtern, verfügen sie doch selbst über einen reichen Erfahrungsschatz als Schülerinnen dieser Schule. Die Elternbeiratsvorsitzende Brigitte Füßl begrüßte mit den weiteren Elternbeiräten Hans Bollwein und Martina Hösl die neuen Schülerinnen und ihre Angehörigen ebenfalls herzlich an der neuen Schule und stellte sich den Eltern als wichtiger Ansprechpartner vor. Den neuen Schülerinnen spendiert der Elternbeirat zudem ein Schulpoloshirt, das dazu beitragen soll, dass sich die Neuen bald an der Mädchenrealschule heimisch fühlen sollen. Dass es sich bei der Mädchenrealschule um eine „ausgezeichnete“ Schule handelt, machte Studienrätin i. K. Irmgard Bink deutlich, indem sie den Fünftklässlerinnen das Schulsiegel „Fairtrade School“ erläuterte und an einer fair gehandelten Banane veranschaulichte. Auf vielfältige Weise ermutigt fiel es den neuen Schülerinnen nicht schwer, ihren ganz persönlichen Herzenswunsch zum Neuanfang sowie ihren Namen auf ein Kärtchen zu schreiben und dies an einen bunten Luftballon zu hängen. Im Pausenhof wurden diese Wünsche und Hoffnungen dann in den herbstlichen Himmel geschickt. Anschließend wurden die Klassenkerzen gesegnet. Dann wurde es endgültig ernst, denn eine jede wurde mit ihrem Namen aufgerufen und von ihrer Klassenleiterin herzlich in Empfang genommen. Mit einer Fairtrade-Banane für die erste Pause an der neuen Schule gerüstet machte man sich gemeinsam mit den Eltern auf den Weg ins Klassenzimmer. In zwangloser Atmosphäre waren die Eltern danach vom Elternbeirat und der Schulleitung ins Elterncafé eingeladen. Hier bestand die Gelegenheit, die ihnen auf dem Herzen liegenden Fragen zu klären, miteinander ins Gespräch zu kommen und hilfreiche Informationen zum Schulbetrieb zu erhalten.